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beisamsein

Häufige Fragen

beisamsein ist eine App, um Freundschaften zu finden — keine Dating-App. Hier stehen die Antworten, die am häufigsten gebraucht werden.

Stand: 28. Juli 2026

Wenn du jemanden suchst Was beisamsein ist Kosten und Konto Sicherheit und Daten

Wenn du jemanden suchst

Die Fragen, die Menschen wirklich stellen.

Wie finde ich Freunde, wenn ich nicht gern ausgehe?

Der übliche Rat lautet: Geh unter Leute, tritt einem Verein bei, sprich jemanden an. Für viele Menschen ist genau das die Hürde — nicht das Kennenlernen selbst, sondern der Weg dorthin.

beisamsein ist für diesen Fall gebaut: Du beantwortest ein paar Fragen zu dir und kommst in einen festen Raum mit höchstens zehn Menschen, die ähnlich ticken. Kein Ausgehen, kein Ansprechen, kein Smalltalk mit Fremden. Du schreibst mit ihnen, und weil der Raum bleibt, kennst du sie nach ein paar Wochen wirklich.

Gibt es eine App, um Freunde zu finden, die keine Dating-App ist?

beisamsein ist ausschließlich für Freundschaften gemacht. Flirten, Partnersuche und sexuelle Kontaktaufnahme sind nicht erlaubt — das steht so in der Hausordnung und ist kein Kleingedrucktes, sondern der Grund, warum es die App gibt.

Es gibt keine Profile zum Durchwischen, keine Übereinstimmungen und keine Einzelgespräche mit Fremden. Man landet in einer kleinen Gruppe, nicht bei einer Person.

Ich bin neu in einer Stadt und kenne niemanden. Was kann ich tun?

Neben dem üblichen Weg über Vereine, Sport und Nachbarschaft gibt es bei beisamsein Räume für genau diese Lage — unter anderem einen mit dem Titel Neu in der Stadt, in dem Menschen sitzen, denen es gerade genauso geht.

Wenn dir räumliche Nähe wichtig ist, kannst du das angeben; dann sucht das System bevorzugt Menschen aus deiner Gegend. Aus einem Raum wird manchmal ein gemeinsamer Nachmittag — als Vorschlag an die ganze Gruppe, an einem öffentlichen Ort, nie als Verabredung zu zweit.

Ich bin introvertiert. Wie lerne ich Menschen kennen, ohne mich zu verstellen?

In einem Raum mit zehn Menschen muss niemand auffallen, um dabei zu sein. Es gibt keine Likes, keine Follower und keine Sichtbarkeitszahlen — niemand kann sehen, wie beliebt du bist, weil es das hier nicht gibt.

Du entscheidest selbst, wie viel du erzählst. Für den Anfang gibt es kleine Anlässe: eine absurde Entweder-oder-Frage, drei Sätze über dich, von denen einer gelogen ist, eine Frage des Tages. Man kann mitmachen, ohne persönlich zu werden — und daraus entsteht überraschend oft ein Gespräch.

Gibt es etwas für neurodivergente Menschen, die Anschluss suchen?

Ja. Bei beisamsein kannst du beim Anmelden angeben, dass du in einen Raum mit anderen neurodivergenten Menschen möchtest. Diese Räume sind getrennt — es kommt niemand hinein, der das nicht auch angegeben hat.

Der Gedanke dahinter: nicht Betreuung, sondern dass nicht jede Eigenheit zuerst erklärt werden muss. Reizarm, ohne Videopflicht, ohne Anrufe, ohne Erwartung, sofort zu antworten.

Ich bin 16 oder 17. Gibt es dort etwas Sicheres für mich?

Ja, und die Trennung ist absolut: 16- und 17-Jährige kommen ausschließlich mit Gleichaltrigen in einen Raum. Erwachsene haben zu diesen Räumen keinen Zugang — auch nicht als Ausnahme, auch nicht als Freund von jemandem, der schon drin ist.

Unter 16 Jahren ist beisamsein nicht nutzbar.

Wie finde ich als Erwachsener neue Freunde?

Das Schwierige daran ist selten die Bereitschaft, sondern die Gelegenheit: Nach Schule und Studium fehlt der Ort, an dem man dieselben Menschen regelmäßig wiedersieht, ohne sich zu verabreden.

Genau das ist ein Raum bei beisamsein — eine kleine, gleichbleibende Gruppe. Nicht jedes Gespräch beginnt bei null, man erinnert sich, fragt nach und kennt mit der Zeit die kleinen Geschichten der anderen.

Was beisamsein ist

Was ist beisamsein?

beisamsein ist eine deutschsprachige App, um Freundschaften zu finden. Du kommst mit bis zu zehn Menschen, die ähnlich ticken wie du, in einen festen, geschützten Raum und lernst sie über Gespräche und kleine gemeinsame Anlässe kennen.

Sie kostet 3,99 € im Monat, ist ab 16 Jahren nutzbar, braucht keine E-Mail-Adresse und enthält weder Werbung noch Analysedienste. Betrieben wird sie von Jonatan Schnug in Stockelsdorf bei Lübeck.

Wie funktioniert beisamsein?

In drei Schritten: Du legst ein Konto mit einem ausgedachten Namen an. Du beantwortest ein paar Fragen — was dich interessiert, wie alt du ungefähr bist, ob dir räumliche Nähe wichtig ist; fast alles davon ist freiwillig. Danach kommst du in einen Raum mit Menschen, bei denen eine echte Chance besteht, dass du dich mit ihnen verstehst.

Der Raum bleibt bestehen. Es gibt keinen Feed, keine neuen Vorschläge und keinen Grund, jeden Tag jemand Neues kennenzulernen.

Ist beisamsein eine Dating-App?

Nein. beisamsein ist ausdrücklich keine Dating-App und hat auch keinen Flirtbereich. Partnersuche und sexuelle Kontaktaufnahme sind untersagt; wer danach sucht, ist hier falsch.

Was ist der Unterschied zu Meetup, Bumble BFF oder Discord?

Meetup führt über Veranstaltungen zusammen — man muss hingehen. Bumble BFF arbeitet mit Profilen und Wischen, eine Person nach der anderen. Discord-Server haben oft hunderte Mitglieder, in denen einzelne untergehen.

beisamsein setzt dich in eine kleine, feste Gruppe von höchstens zehn Menschen, ohne Ausgehen, ohne Wischen und ohne Masse. Und es ist kein Nebenbereich einer Dating-App, sondern ausschließlich für Freundschaft gebaut.

Was macht man in so einem Raum?

Vor allem reden. Damit der Anfang leichter fällt, gibt es kleine Anlässe: eine Frage des Tages, absurde Entweder-oder-Fragen, „Zwei Wahrheiten, eine Lüge", ein Song-Ratespiel, eine Geschichte, zu der jede Person ein Wort beiträgt. Nichts davon ist Pflicht.

Später kann daraus ein Vorschlag für ein echtes Treffen werden — in der Gruppe, an einem öffentlichen Ort.

Wie viele Menschen sind in einem Raum?

Höchstens zehn. Diese Grenze ist fest: Klein genug, dass man Namen behält und niemand untergeht.

Kann ich den Raum wechseln, wenn es nicht passt?

Ja, jederzeit und ohne Erklärung. Weiterziehen ist ausdrücklich in Ordnung und kein Bruch. Du kannst auch in mehreren Räumen gleichzeitig sein.

Kann ich jemanden mitbringen, den ich schon kenne?

Ja, aber bewusst begrenzt. Wer noch kein Konto hat, kommt über deinen Einladungslink und landet in deinem Raum. Wer schon dabei ist, kann von dir gebeten werden dazuzukommen — eine Person pro Raum, und sie muss zustimmen.

Der Grund für die Grenze: Zwei Bekannte unter zehn sind eine Begleitung. Drei sind eine Clique, und die anderen sieben wären Zuschauer.

Gibt es beisamsein für iPhone und Android?

beisamsein läuft im Browser und lässt sich auf dem Handy zum Home-Bildschirm hinzufügen — danach verhält es sich wie eine normale App, inklusive Benachrichtigungen. Für den Mac gibt es zusätzlich ein eigenes Programm.

Fassungen in den App-Stores sind geplant, aber noch nicht verfügbar.

Kosten und Konto

Was kostet beisamsein?

3,99 € im Monat, jederzeit kündbar. Solange beisamsein noch aufgebaut wird, ist die Nutzung kostenlos.

Danach kannst du eine Woche lang alles ausprobieren. Wurdest du von jemandem eingeladen, hast du einen ganzen Monat Zeit.

Warum kostet es überhaupt etwas?

Weil eine App ohne Werbung irgendwie bezahlt werden muss. Der Beitrag hält beisamsein frei von Werbung und Tracking — es werden weder Aufmerksamkeit noch persönliche Daten verkauft. Wer nichts verkauft, muss etwas kosten.

Brauche ich eine E-Mail-Adresse?

Nein. Zum Anmelden reichen ein ausgedachter Name und ein Passwort — keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer, kein Klarname.

Statt einer E-Mail für vergessene Passwörter bekommst du beim Anlegen vier Wörter als Notfallschlüssel, die du dir aufschreibst.

Ab welchem Alter kann man beisamsein nutzen?

Ab 16 Jahren. 16- und 17-Jährige kommen ausschließlich in Räume mit Gleichaltrigen; Erwachsene haben dorthin keinen Zugang.

Wie kündige ich?

Jederzeit in den Einstellungen, ohne Frist und ohne Begründung. Du kannst dein Konto dort auch vollständig löschen — dann sind deine Daten wirklich weg, nicht nur ausgeblendet. Vorher kannst du dir alles, was du geschrieben hast, herunterladen.

Wer steckt hinter beisamsein?

Betrieben wird beisamsein von Jonatan Schnug in Stockelsdorf bei Lübeck. Es ist kein Angebot eines großen Unternehmens und wird nicht von Werbekunden finanziert. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.

Sicherheit und Daten

Kann ich anonym bleiben?

Ja. Du wählst einen Namen, der nichts mit deinem echten zu tun haben muss. Es gibt keine Klarnamenpflicht, keine Profilbilder-Pflicht und keine Verknüpfung mit anderen Konten. Innerhalb eines Raums bekommt jede Person zusätzlich eine eigene Farbe.

Was passiert mit meinen Daten?

Es gibt keine Werbung und keine fremden Analysedienste — kein Google Analytics, keine Tracker, nicht einmal die Schriften kommen von einem fremden Server. Es werden keine Daten verkauft und keine Profile für Werbung gebildet.

Nachrichten werden nicht automatisch nach Inhalten durchsucht. Was genau gespeichert wird, steht im Datenschutz — in normalem Deutsch.

Was passiert, wenn mich jemand belästigt?

Du kannst jede Person melden. Über eine Meldung entscheidet kein Algorithmus, sondern ein Mensch aus dem Raum: die Person, die am längsten dabei ist — und nie in eigener Sache. Bei mehreren Meldungen zieht die betreffende Person weiter.

Unabhängig davon kannst du jederzeit selbst den Raum wechseln, ohne dich zu erklären. Die vollständigen Regeln stehen in der Hausordnung, die vor der Anmeldung einsehbar ist.

Kann mir jemand privat schreiben?

Nur mit deinem Einverständnis. Wer dir zuflüstern möchte, muss beim ersten Mal fragen; du entscheidest. Der Inhalt eines Flüsterns geht ausschließlich an die beteiligten Personen — die anderen im Raum sehen nur, dass geflüstert wurde.

Kann man Bilder oder Sprachnachrichten schicken?

Sprachnachrichten ja. Bilder sind bewusst abgeschaltet, solange nicht sicher geprüft werden kann, was hochgeladen wird. Der Knopf dafür ist in der App sichtbar, aber gesperrt.

Gemeinsames Telefonieren ist geplant und ebenfalls noch nicht freigeschaltet.

Ist beisamsein eine Beratung oder Therapie?

Nein. beisamsein ist ein Ort für Freundschaft, keine Beratungsstelle. Es gibt eigene Räume für schwere Zeiten, und überall in der App stehen die Telefonnummern von Menschen, die mehr können als wir — etwa die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111.

Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich bitte dorthin und nicht an eine App.

Noch eine Frage offen? Schreib uns — oder schau einfach rein.

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