beisamsein
Datenschutzerklärung — in normalem Deutsch, nicht in Juristendeutsch.
Stand: 27. Juli 2026
Das Kurze zuerst.
Wir brauchen keine E-Mail-Adresse, keinen echten Namen, keine Telefonnummer. Wir tracken dich nicht, wir werten dein Verhalten nicht aus, wir verkaufen nichts weiter, und es liegt kein einziger Werbe- oder Analyse-Dienst in dieser App.
Was du schreibst, gehört dir. Ziehst du weiter oder löschst du dein Konto, verschwindet es — wirklich, nicht als „gelöscht" markiert.
Jonatan Schnug, Werner-Lüdtke-Straße 8, 23617 Stockelsdorf, jonatanschnug@icloud.com. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht — dafür ist das hier zu klein.
Ein Benutzername (frei erfunden ist ausdrücklich erlaubt), ein Passwort und ein Anzeigename. Das Passwort speichern wir nie im Klartext, sondern nur als scrypt-Prüfsumme — auch wir können es nicht lesen.
Weil wir keine E-Mail-Adresse verlangen, bekommst du beim Anlegen einen Notfallschlüssel aus vier Wörtern. Auch davon speichern wir nur eine Prüfsumme. Geht er verloren, kommen wir nicht an dein Konto — das ist kein Versehen, sondern der Preis dafür, dass wir dich nicht identifizieren können.
Farbe, Interessen, Altersgruppe, Geschlecht (freiwillig), Über-mich-Text, Geburtstag ohne Jahr, Löffelliste. Alles freiwillig außer der Angabe, ob du 16–17 oder 18+ bist — die brauchen wir, um junge Menschen von Erwachsenen zu trennen.
Was du in einem Raum schreibst, liegt bei uns auf dem Server, damit es die anderen im Raum lesen können. Es ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt — wer den Server betreibt, könnte technisch mitlesen. Wir tun es nicht, aber wir behaupten auch nicht das Gegenteil. Geflüstertes verlässt den Server nur in Richtung der beiden Beteiligten.
Nur wenn du sie teilst. Dein Standort wird sofort auf eine Nachkommastelle gerundet (etwa 11 Kilometer Raster) und nur so gespeichert — genug für „25 km im Umkreis", zu wenig, um jemanden zu finden. Kein Verlauf, keine Adresse. Die Koordinaten verlassen den Server nie; andere sehen nur, dass du überhaupt eine Gegend hinterlegt hast.
Sprachnachrichten liegen als Datei auf der Festplatte des Servers, nie in der Datenbank, und werden beim Weiterziehen, bei einem Rauswurf und beim Löschen des Kontos entfernt. Bilder sind zurzeit abgeschaltet.
Nur wenn du sie einschaltest. Dann speichern wir die Geräteadresse, die dein Browser dafür ausgibt, und zwei technische Schlüssel. In einer Benachrichtigung steht nie der Inhalt einer Nachricht, nur dass jemand geschrieben hat. Die Zustellung läuft über den Push-Dienst deines Browserherstellers (Google, Mozilla, Apple oder Microsoft, je nach Browser). Der Inhalt ist dabei so verschlüsselt, dass nur dein Gerät ihn lesen kann.
Zahlungsdaten liegen nie bei uns. Karten- und Kontodaten bleiben beim Zahlungsdienstleister (Stripe). Bei uns steht nur eine Kundennummer, der Abo-Status und bis wann bezahlt ist. Solange die App kostenlos läuft, gibt es davon gar nichts.
Deine IP-Adresse benutzen wir kurzzeitig im Arbeitsspeicher, um Anmelde-Versuche zu begrenzen (Schutz vor automatisiertem Durchprobieren). Sie wird dafür nicht in die Datenbank geschrieben. Server-Protokolle können technisch bedingt IP-Adressen enthalten; sie werden nicht ausgewertet und nicht mit deinem Konto verknüpft.
| Wofür | Rechtsgrundlage (DSGVO) |
|---|---|
| Konto, Räume, Nachrichten — also die App selbst | Art. 6 Abs. 1 lit. b: Erfüllung des Nutzungsvertrags |
| Gegend, Geschlecht, Interessen, Über-mich, Geburtstag | Art. 6 Abs. 1 lit. a: deine Einwilligung (jederzeit widerrufbar — einfach löschen) |
| Benachrichtigungen | Art. 6 Abs. 1 lit. a: deine Einwilligung |
| Meldungen, Rauswürfe, Sperren | Art. 6 Abs. 1 lit. f: berechtigtes Interesse am Schutz der anderen |
| Anmelde-Begrenzung nach IP | Art. 6 Abs. 1 lit. f: berechtigtes Interesse an Sicherheit |
| Abo-Status | Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c (steuerliche Aufbewahrung) |
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21), sowie das Recht, eine Einwilligung jederzeit zu widerrufen.
Das meiste davon geht ohne uns: In den Einstellungen findest du „Meine Daten mitnehmen" (alles als Datei) und „Konto löschen". Kein Formular, keine Wartezeit, keine Rückfrage, warum.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (datenschutzzentrum.de).
beisamsein ist ab 16 Jahren. Wer 16 oder 17 ist, kommt nur mit anderen 16- und 17-Jährigen in einen Raum — nie mit Erwachsenen. Diese Trennung ist hart und lässt sich nachträglich nicht ändern.
Ändert sich hier etwas Wesentliches, sagen wir es in der App — nicht still im Kleingedruckten.